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Als Intervall bezeichnet man in der Musik den tonalen Abstand zwischen zwei Tönen, die nacheinander oder gleichzeitig angeschlagen bzw. gezupft oder gestrichen werden. Z. B. wird der Abstand zwischen der leer gegriffenen E-Saite und der anschließend im 7. Bund gegriffenen E-Saite (H) als Quinte bezeichnet. Dies ist dasselbe Intervall wie beim einfachen E-Powerchord, bei dem die leere E-Saite zusammen mit der im 2. Bund gegriffenen A-Saite (H) angeschlagen wird. Beliebte Powerchords sind Quart- und Quint-Intervall.
Ein besonders wichtiges Intervall ist die Terz, die darüber entscheidet, ob ein Gitarrenakkord ein Dur- (lebhaft, fröhlich) oder aber ein moll-Akkord ist (weich und traurig). Gitarrenakkorde für fortgeschrittene Spieler binden noch weitere Ton-Intervalle (immer vom Grundton des Akkords aus betrachtet) ein, z. B. Septime oder None.
Das Intervall der Oktave führt von einem Grundton aus zu wieder demselben aber doppelt so hohen Ton: leere E-Saite (E) zu im 12. Bund gegriffene E-Saite (wieder E). Die Verdopplung der Tonhöhe resultiert hier aus der genauen Halbierung der schwingenden Saite im 12. Bund (dies kann man mit einem Zentimeterband nachmessen!).
Übersicht E-Gitarren-Wörterbuch